Welche allgemeinen Bereiche der medizinischen Versorgung decken wir in unserer Praxis ab?
| » Arbeitsunfälle / Wegeunfälle | |
| » Schulunfälle | » Endoprothetik (Gelenkersatz) |
| » Unfallchirurgie | » Ambulante Operationen |
| » Orthopädie | » Nachsorgebehandlungen |
| » Handchirurgie und Fußchirurgie | » Diabetische Fußbehandlungen |
| » IGe-Leistungen | |
|
|
|
Desweiteren erstellen wir auf Wunsch des Patienten
beziehungsweise bei Anforderung Gutachten für Berufsgenossenschaften,
Rentenversicherungsanstalten und für private Krankenversicherungen.
* Auf einige der hier aufgeführte Leistungen wird an späterer Stelle noch näher eingegangen.
Diagnostik - Welche Methoden werden
angewandt?
» Röntgendiagnostik
Bei dem in unserer Praxis angewandtem Verfahren handelt es sich um Digitales
Röntgen. Diese Art der Diagnostik hat große Vorteile:
Zum einen benötigen moderne, digitale Röntgenbilder weniger Strahlung als
das Ihnen bekannte herkömmliche Röntgen, wodurch der Patient einer
wesentlich geringeren Strahlungsdosis ausgesetzt wird. Die auf diese Weise
erzeugten Bilder stehen sofort zur Verfügung, lassen sich beliebig oft
reproduzieren, werden im Computer gespeichert, können kaum noch verloren
gehen und sind somit einfacher, sicherer und platzsparender zu archivieren.
Sollten Sie im Rahmen Ihrer Behandlung durch uns an andere Ärzte überwiesen
werden, bekommen Sie keine großen, empfindlichen und teuer entwickelte
Bilder mehr von uns, sondern eine handliche CD, auf welcher sämtliche
erforderlichen Röntgenaufnahmen gespeichert wurden.
Außerdem entfällt durch die Digitalisierung die schädliche chemische
Entwicklung der Röntgenbilder, sodass wir auch unseren Teil zum Wohle der
Umwelt beitragen.
» Sonografie
Die Sonografie, auch als Ultraschalldiagnostik bekannt, nutzt heutzutage fast
jede Fachrichtung in der Medizin. Neben der risiko- und strahlungsarmen
Anwendung sowie der schnellen Durchführbarkeit liegen die Vorteile in der
nichtinvasiven (das heißt, nicht durch chirurgische
Eingriffe in den Körper einzudringen) und somit schmerzlosen
Anwendung. Die fast uneingeschränkte, freie Handhabung der Sonden
ermöglicht eine sehr genaue Kontrolle über das gewünschte Schnittbild in
Echtzeit. Durch diese Vorteile kommt die Sonografie auch zur Unterstützung
von Punktionen in schlecht einsehbaren Regionen oder Organen immer häufiger
zum Einsatz.
» Klinische Untersuchung
Die klinische (auch körperliche) Untersuchung ist ein weit verbreiteter
Oberbegriff in der Medizin, der die Untersuchung eines Patienten mit
einfachen Hilfsmitteln und den eigenen Sinnen des Arztes bezeichnet. Sie
folgt meist dem IPPAF-Schema:
- Inspektion (das Betrachten des Patienten)
- Palpation (das Abtasten der betreffenden, zu untersuchenden
Körperregionen)
- Perkussion (das Abklopfen)
- Auskultation (bezeichnet das Abhören von Körperregionen etwa mittels
Stetoskop)
- Funktionsprüfung (beispielsweise der Extremitäten)
Nicht außer Acht zu lassen ist hierbei auch der Allgemeinzustand eines
Patienten (Bei Bewusstsein?, Orientiert oder Orientierungslos?), die
Wahrnehmung von Gerüchen in der Ausatemluft des Patienten (wie Alkohol,
Harnstoff oder Azetongeruch).
» Probeexzissionen
Bei einer Exzission wird chirurgisch mit einem Skalpell ein Stück Gewebe aus
dem Körper entfernt und von einem Pathologen auf krankhafte Veränderungen
hin untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchung bestimmt die weitere
Therapie und Behandlung des Patienten.
» Laboruntersuchungen
In einer unabhängigen, eng mit uns zusammen arbeitenden
Laboratoriumseinrichtung lassen wir bei deutlichen Anzeichen bzw. bei
Verdacht von behandlungswürdigen Abweichungen von den Referenzwerten
(Normwerte) Proben wie Abstriche und Blutproben auf Krankheitserreger
untersuchen.
Welche therapeutischen Behandlungen können wir Ihnen anbieten?
| » Konservativ-funktionelle Frakturbehandlung | » Impfungen |
| » Erstversorgung und Reposition | » Ambulante Operationen |
| » Wundversorgungen | » Lokale Injektion von schmerzstillenden Arzneimitteln, auch in Gelenke |
| » Hand- und Fußchirurgie
» Endoprothetik |
Eine Wunde (Trauma) ist die Trennung von
Gewebe an äußeren oder inneren Körperflächen mit oder ohne Gewebsverlust.
Zumeist liegt die Ursache in Gewalteinwirkung von außen wie es bei Unfällen
der Fall ist, kann allerdings auch alleinige Folge einer Krankheit sein.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer einfachen und einer
komplizierten Wunde. 
Eine einfache Wunde ist eine Verletzung von Haut, Unterhaut (Fettschicht)
oder auch Muskel. Die komplizierte Wunde schließt eine Verletzung von
Sehnenscheiden, Sehnen, Gelenken, Gefäßen oder Nerven mit ein. Hierher
gehören auch Wunden mit Organverletzung und Körperhöhleneröffnung
(Thorax, Abdomen, Brustkorb, Schädel).
Weil eine noch immer mit mehr als 30% tödliche Infektion mit Tetanus durch
einfache, unschädliche, und preiswerte Impfung vermieden werden kann, ist
der Verletzte innerhalb von 6 bis 12 Stunden auf seinen Impfschutz hin
belegbar zu überprüfen und ggf. zu immunisieren. Die prophylaktische
Impfung im Verletzungsfall sollte nach den Empfehlungen der Ständigen
Impfkommission (STIKO) der Bundesärztekammer erfolgen.
Die septische Chirurgie ist ein aus der
Versorgung unfallchirurgischer und orthopädischer Patienten nicht mehr
wegzudenkender Faktor. Der Begriff der septischen Chirurgie ist für den
Laien irreführend, weil dieser meist annimmt, dass Chirurgie immer im
keimfreien Umfeld stattfindet. So verhält es sich jedoch nicht. Im
„Septischen OP“ werden Patienten operiert, die sich nach vorangegangenen
unfall- oder fehlstellungsbedingten Operationen, nach Gelenkeingriffen oder
nach prothetischen Maßnahmen eine durch Bakterien, meist Staphylococcen,
ausgelöste Knochenentzündung (Osteitis) zugezogen haben. Die Osteitis kann
sich als Nachfolgewirkung einstellen, wenn Knochen oder Gelenke geschient,
genagelt, verplattet, versteift oder verkürzt werden mussten oder wenn eine
Endoprothese, also eine innerhalb des Körpers eingesetzte Prothese,
eingepasst wurde.
Die Osteitis zog bisher nicht selten einen lebenslangen Behandlungsverlauf
nach sich und erwies sich in vielen Fällen als therapieresistent. Doch hat
sich der Behandlungsansatz in den letzten Jahren durch konsequentes und
radikales Vorgehen grundlegend geändert. Untersuchungen haben gezeigt, dass
innerhalb von vier Wochen nach der Erstoperation beste Chancen bestehen, mit
einer beginnenden Osteitis fertig zu werden. Nach diesem Zeitpunkt vollzieht
sich in der Regel sehr rasch der Übergang zur chronischen Osteitis, der dann
nur noch schwer beizukommen ist. Sie zerstört unaufhaltsam die der
Operationsstelle nahe gelegenen Knochen und sorgt für Infektionen der
umliegenden Weichteile. Der Patient ist so gut wie nie mehr wirklich
beschwerdefrei.
Im Gegensatz zur bisher oft üblichen Therapie, die Entzündungen mit Hilfe
von Antibiotika einzudämmen, wird nun nach einem Zeitschema das
Operationsfeld mehrfach wieder geöffnet und der von Eitererregern befallene
Bereich sorgfältig gereinigt. Mehrfache mikrobiologische und laborchemische
Nachkontrollen bringen schließlich Sicherheit, dass der Entzündungsherd zur
Ausheilung gebracht worden ist.
Die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Fällen ein Behandlungsfehler von
Seiten des Arztes nicht nachweisbar ist. Die auslösenden Erreger sind
normalerweise solche, die bei jedem Menschen physiologisch auf der Haut
vorkommen. Vielmehr sind die Art der erlittenen Verletzung und die
individuellen Risikofaktoren hier maßgeblich beteiligt. Unstrittig ist, dass
nach Infektmanifestation nur ein zügiges und mit dieser Komplikation
erfahrenes chirurgisches Vorgehen in der Lage ist, den Schaden zu
begrenzen.
Mit Exstirpation bezeichnet man in der
Medizin das vollständige operative Entfernen von umschriebenen Gewebeteilen,
die zum Beispiel Geschwulstwachstum zeigen (wie Lipome, Retentionszysten wie
Atheromen, Gewebeknoten in Organen wie der Schilddrüse) oder von einzelnen
Lymphknoten.
Lipome sind die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Menschen und zeichnen
sich meist durch ihre oberflächliche Lage, gute Abgrenzung und langsames
Wachstum aus.
Der alleinige Begriff Tumor beschreibt keine
Krebserkrankung! Er bedeutet in der Medizin lediglich soviel wie
Raumforderung in einem Gewebe oder dessen Verhärtung. Eine Aussage
bezüglich der Gut- oder Bösartigkeit kann ohne intensive Untersuchung des
Gewebes nicht getroffen werden.
Meistens treten Lipome im Unterhautfettgewebe von Nacken und Rücken, Armen,
Bauchmitte und Oberschenkeln auf. In seltenen Fällen können sie auch im
Fettgewebe in Muskeln und inneren Organen auftreten. Meist handelt es sich um
weiche Fettpölsterchen, bei größeren Exemplaren können sie auch eine
gelappte Struktur aufweisen. Enthalten sie viel Bindegewebe können sie auch
knubbelig hart sein. Lipome des Unterhautfettgewebes sind im kleinen Zustand
durch Ertasten als harte Stelle unter der Haut zu erspüren, größere Tumore
treten deutlich als Beule auf der Haut hervor. Die Größe schwankt von
Millimetergröße bis zu Faustgröße. Lipome wachsen sehr langsam und
erreichen oft erst nach Jahrzehnten eine endgültige Größe.
Ein Atherom (auch Grützbeutel, Grützebeutel,
Grützbreigeschwulst,Talgdippel) ist ein haselnuss- bis hühnereigroßer,
manchmal sogar bis apfelgroßer, gutartiger Tumor im Unterhautzellgewebe.
Grützbeutel entstehen infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges für
das Talgdrüsensekret. Sie bestehen aus Fetttropfen, Fettkristallen und
Epidermiszellen und befinden sich einzeln oder zahlreich meist am behaarten
Kopf im Gesicht und Nacken, zwischen Bauch und Hals, aber auch an anderen
Stellen (zum Beispiel im Intimbereich).
Exzisionen von Phlegmonen und Abszessen
Die Inzision ist der erste Schnitt eines Chirurgen bei einer Operation, also der Einschnitt in die Haut bzw. in den Körper des Patienten, um die zu operierende Stelle zu öffnen. Als Phlegmone werden eitrige, sich diffus ausbreitende Infektion der Weichteile bzw. des Bindegewebes bezeichnet. Ursache deren Entstehung sind Bakterien, in den meisten Fällen erfolgt die Behandlung mit Antibiotika. Bei hartnäckigen Phlegmonen kann auch eine chirurgische Wundbehandlung mit Entfernung des abgestorbenen Gewebes und des Eiters notwendig werden.
Verletzungen und Erkrankungen, die häufig in unserer Praxis behandelt werden
| » Frakturen (zum Beispiel Unterarm-, Oberarm-, Mittelhand-, Mittelfuß-, Hand- und Fußwurzel- sowie Sprunggelenkfrakturen) |
| » Bänderrisse und Sehnenverletzungen (Innen- und Außenbandrisse im Knie, Sehnenabrisse, Bänderabrisse am Sprunggelenk) |
| » allgemeine Wunden (Schnitt-, Quetsch- und Schürfwunden, Verbrennungen, Verätzungen, diabetische Wunden) |
| » Deformationen an den Füßen (Halux valgus, Hammer- und Krallenzehen) |
| » CTS (Karpaltunnelsyndrom), Schnellender Finger (Digitus saltans) |
| » Tendovaginitis (Entzündung der Sehnenscheiden) |
| » Distorsionen (Verstauchungen, Zerrungen) |
| » Kontusionen (Prellungen) |
| » Eingewachsene Zehennägel |
| » Dupuytren Kontraktur |
| » Abszesse, Ganglien, Phlegmone, Fisteln |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Fraktur eines Oberarmes
|
Ganglion (Überbein) am Handgelenkrücken
|
Eingewachsener Zehennagel (Unguis incarnatus)
|



