wIRA-Therapie
Die wIRA-Therapie ist eine neue, schmerzfreie Form der
Behandlung hartnäckiger Warzen, die wir für Sie in unserer Praxis in Erfurt anbieten.
Entwickelt wurde diese Therapieform von Hautärzten der
Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Es handelt sich dabei um ein
spezielles Bestrahlungsgerät, welches in hoher Dosis wassergekühltes
Infrarotlicht einer besonderen Wellenlänge abstrahlt. Mit wIRA bezeichnet
man das physikalische Wirkprinzip.
Für die Therapie wurde die Natur zum Vorbild genommen. Durch die feuchte
Erdatmosphäre werden aus der Infrarotstrahlung der Sonne die brennenden und
austrocknenden Anteile herausgefiltert.
Gleiches geschieht bei der wIRA-Therapie. Die Infrarot-Quelle ist eine
Glühwendel-Lampe mit sonnenähnlichem Spektrum. Die schädlichen
Infrarotanteile werden durch einen patentierten Flüssigkeitsfilter
ausgeblendet. Nur die tiefenwirksamen und hautschonenden Anteile kommen zur
Wirkung.
Das wassergefilterte, langwellige Infrarot-A-Licht ist völlig harmlos. Es
dringt durch seine besondere Wellenlänge tief in die Haut und damit auch in
die Warzenwurzel ein, wo es zu einer Hyperthermie ohne oberflächliche
Erwärmung oder Austrocknung führt. Dadurch steigt die Durchblutung des
Gewebes an und die körpereigenen Immunabwehr wird gefördert. Und so
erklären sich die Wissenschaftler das erstaunliche Heilprinzip: Der Körper
zerstört die humanen Warzenviren selbst. Die Wirkung ist weitaus stärker
und tiefer, dennoch angenehmer zu ertragen als bei der herkömmlichen
Bestrahlung mit Rotlicht.
Aber die wIRA-Therapie kann auch bei anderen Erkrankungen
eingesetzt werden. So wurden inzwischen auch gute Erfahrungen bei vielen
anderen Hautkrankheiten gemacht. Sowohl viele virusbedingten Hautkrankheiten
als auch
entzündliche
Hautveränderungen sprechen gut an, wenn ein keimtötender und
immunstimulierender Effekt erwünscht ist.
Allein oder in Kombination mit Aminolävulinsäure kann die Therapie auch bei
diesen Krankheiten eingesetzt werden:
- Geschwüre,
- Hautverletzungen,
- Schuppenflechte,
- Hautkrebs-Vorstufen,
- Akne
- Muskel- und Gelenkerkrankungen,
- chronische Schmerzen,
- Durchblutungsstörungen uvw.
Warzen sind schwer zu behandeln. In vielen Fällen werden
sie von einem Arzt chirurgisch mittels Skalpel oder Ausschälen entfernt.
Neben diesen Methoden hat sich auch die Behandlung mit einem kurzgepulstem
Laserstrahl oder durch Vereisen. Alternative Behandlungsmethoden mit teils
unklarer Wirkungsweise sind Thujatinktur, Akupunktur und Hypnose. Es gibt
auch Lösungen zur eigenen Anwendung, mit denen die Warzen verätzt oder
anderweitig anti-viral behandelt werden können.
Doch trotz dieses großen Therapiespektrums bei Warzen bleibt das Ergebnis
unbefriedigend. Hohe und zuverlässige Heilungsraten werden nur schwer
erreicht: Manchmal treten die Warzen schnell wieder auf.
Durch den Verzicht auf einen chirurgischen Eingriff vermeidet man eine offene
Wunde, die möglicherweise zu einer Entzündung führen kann. Die Behandlung
ist nicht schmerzhaft oder hinterläßt häßliche Narben. Aus diesem Grund
ist die wIRA-Therapie besonders für Kinder sehr gut geeignet.
Da diese Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen bislang nicht als Kassenleistung genehmigt wurde, kann sie nicht über die Krankenversichertenkarte abgerechnet werden. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diese Behandlung vollständig. Wir bieten Ihnen diese Therapie als so genannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.